{"id":779,"date":"2008-06-28T12:19:01","date_gmt":"2008-06-28T12:19:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?p=779"},"modified":"2010-12-15T12:23:31","modified_gmt":"2010-12-15T12:23:31","slug":"granada-verzuckt-das-publikum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?p=779","title":{"rendered":"&#8222;Granada&#8220; verz\u00fcckt das Publikum"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<\/p>\n<p><strong>Der volle Klang von \u00fcber 70 M\u00e4nnerstimmen war schon beeindruckend, als dann aber auch noch Gonzalo Simonetti mit seinem strahlenden Bariton das ber\u00fchmte &#8222;Granada&#8220; von der B\u00fchne schmetterte, war das Publikum restlos begeistert. Mit spontanen &#8222;Standing Ovations&#8220; und rhythmischem Klatschen brachten die \u00fcber 600 Zuh\u00f6rer auf dem Parkplatz am F\u00fcrther Rathaus deutlich zum Ausdruck, wie sehr ihnen das erste gemeinsame Open-Air-Konzert der beiden Gesangvereine Eintracht Fahrenbach und Frohsinn L\u00f6rzenbach gefallen hatte.<br \/>\n<\/strong><br \/>\nZw\u00f6lf Stunden zuvor waren die Mienen der S\u00e4nger beider M\u00e4nnerch\u00f6re eher d\u00fcster, denn der Himmel hatte entgegen der guten Wetterprognosen seine Schleusen ge\u00f6ffnet und lie\u00df es kontinuierlich regnen. So mussten die schon auf dem Rathaus-Parkplatz aufgestellten St\u00fchle mit Planen besch\u00fctzt werden. Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Frohsinn- und Eintracht-Aktiven breit, als sich am sp\u00e4ten Nachmittag die Regenwolken verzogen. Als dann eine Viertelstunde vor Konzertbeginn noch zahlreiche B\u00e4nke aufgeschlagen werden mussten, weil der Andrang die angesichts der Witterungsbedingungen zur\u00fcckgeschraubten Erwartungen \u00fcbertraf, l\u00f6ste sich die Anspannung und machte Platz f\u00fcr die Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Freiluft-Konzertereignis.<\/p>\n<p>Die Besucher brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie bekamen ein hochkar\u00e4tiges und abwechslungsreiches Chorprogramm geboten, bei dem der chilenische Solist Gonzalo Simonetti unter der Begleitung des inzwischen in F\u00fcrth ans\u00e4ssigen Pianisten Andreas Moschner f\u00fcr die Glanzpunkte sorgte. Eindrucksvoll unterstrichen die beiden Gesangvereine, welch hohes Niveau sie erreicht haben, seit sie unter der Leitung von Chordirektor Frank Ewald stehen. Ewald hatte seine Ch\u00f6re dann auch mit engagiertem Dirigat sicher im Griff und f\u00fchrte sie vor allem beim gemeinsamen Auftritt zur H\u00f6chstleistung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-780\" title=\"thumb.1\" src=\"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/eintracht\/wp-content\/uploads\/thumb.1-300x271.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/eintracht\/wp-content\/uploads\/thumb.1-300x271.jpg 300w, https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/eintracht\/wp-content\/uploads\/thumb.1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<em>Die Glanzpunkte beim Open-Air-Konzert in F\u00fcrth setzte der junge Bariton-S\u00e4nger Gonzalo Simonetti, der von Andreas Moschner am Klavier begleitet wurde. Mit &#8222;Standing Ovations&#8220; honorierte das Publikum am Ende die Darbietungen der Ch\u00f6re und der Solisten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Unter die Haut gehende Stimme<\/strong><\/p>\n<p>Den Auftakt bestritt die Fahrenbacher Eintracht, bei der gerade auch Solist Mathias Lannert mit seiner f\u00f6rmlich unter die Haut gehenden Stimme das Publikum zu fesseln verstand, sei es beim &#8222;Lied der Berghirten&#8220; oder dem getragenen &#8222;Still ruht der See&#8220;. Bei &#8222;Shenandoah&#8220; f\u00fchlte sich das Publikum f\u00f6rmlich in die Pr\u00e4rien des Wilden Westen versetzt, so authentisch vermittelten Chor und Solist die Stimmung. Beim abschlie\u00dfenden &#8222;O Liebe&#8220; mit schnell wechselnden Solo-Parts und originellem Text erntete der Chor die erste Bravo-Rufe.<\/p>\n<p>Auch mit dem L\u00f6rzenbacher Frohsinn hielt Dirigent Ewald das hohe Niveau. Volkslieder wie &#8222;Der J\u00e4ger aus Kurpfalz&#8220;, der Klassiker &#8222;La Montanara&#8220; oder internationale Chorwerke wie das temperamentvolle &#8222;The drummer and the cook&#8220; folgten im kurzweiligen Wechsel, wobei sich das Publikum gerade auch \u00fcber das originelle Lied &#8222;Das Huhn und der Karpfen&#8220; am\u00fcsierte.<\/p>\n<p>Zwischendurch sorgte Gonzalo Simonetti f\u00fcr die weiteren Glanzpunkte. Kongenial von Andreas Moschner am Klavier begleitet, beeindruckte der 26-j\u00e4hrige Bariton-S\u00e4nger aus Chile nicht zuletzt auch mit deutschen Liedern wie Robert Schumanns &#8222;Du bist wie eine Blume&#8220; &#8211; und das, obwohl er erst seit gerade einmal zweieinhalb Jahren in Deutschland weilt, als Stipendiat an der Musikhochschule Mannheim. Und als er aus Mozarts &#8222;Zauberfl\u00f6te&#8220; das St\u00fcck &#8222;Der Vogelf\u00e4nger bin ich ja&#8220; pr\u00e4sentierte, schienen die V\u00f6gel in der Umgebung fr\u00f6hlich zwitschernd mit einzustimmen. Mit jubelndem Beifall honorierten die Zuh\u00f6rer dann auch den John-Denver-Hit &#8222;Take me home, country roads&#8220;, bei dem Simonetti das Solo beim Frohsinn \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>Beim zweiten Teil des Konzerts brachten dann beide Gesangvereine beim gemeinsamen Auftritt die ganze klangliche Pracht eines \u00fcber 70-k\u00f6pfigen M\u00e4nnerchors zum Tragen. Nachdem Simonetti mit ausdrucksstarker Stimme die &#8222;Herzen der Frauen gebrochen&#8220; hatte, verz\u00fcckte er zusammen mit den Ch\u00f6ren mit der spanischen Hymne &#8222;Granada&#8220; das Publikum. Beim &#8222;Fliegermarsch&#8220; als Zugabe klatschten die Zuh\u00f6rer begeistert mit, ehe sie zum Abschluss noch einmal das mitrei\u00dfende &#8222;Granada&#8220; genie\u00dfen durften.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Immense Arbeit geleistet&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Sichtlich angetan von dem Gebotenen war auch B\u00fcrgermeister Gottfried Schneider. &#8222;Da sieht man einmal, was man mit dem Bereich am Rathaus machen kann. Vielleicht bekommen andere Ch\u00f6re und Gruppen nach diesem tollen Open-Air-Konzert Lust auf mehr&#8220;, erkl\u00e4rte er. Viel Lob hatte er f\u00fcr das Engagement der S\u00e4nger parat. &#8222;Die haben eine immense Arbeit geleistet&#8220;, freute er sich f\u00fcr die Ch\u00f6re, dass am Ende auch das Wetter mitgespielt hatte. Strahlende Gesichter gab es schlie\u00dflich auch bei den S\u00e4ngern, deren Vorsitzenden Winfried Lannert (Eintracht) und Klaus Emig (Frohsinn) allen Mitwirkenden, Helfern und dem tollen Publikum dankten.<\/p>\n<p>Quelle: Odenw\u00e4lder Zeitung (j\u00fcn) vom 30.06.2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der volle Klang von \u00fcber 70 M\u00e4nnerstimmen war schon beeindruckend, als dann aber auch noch Gonzalo Simonetti mit seinem strahlenden Bariton das ber\u00fchmte &#8222;Granada&#8220; von der B\u00fchne schmetterte, war das Publikum restlos begeistert. Mit spontanen &#8222;Standing Ovations&#8220; und rhythmischem Klatschen brachten die \u00fcber 600 Zuh\u00f6rer auf dem Parkplatz am F\u00fcrther Rathaus deutlich zum Ausdruck, wie sehr ihnen das erste gemeinsame Open-Air-Konzert der beiden Gesangvereine Eintracht Fahrenbach und Frohsinn L\u00f6rzenbach gefallen hatte. Zw\u00f6lf Stunden zuvor waren die Mienen der S\u00e4nger beider M\u00e4nnerch\u00f6re eher d\u00fcster, denn der Himmel hatte entgegen der guten Wetterprognosen seine Schleusen ge\u00f6ffnet und lie\u00df es kontinuierlich regnen. So mussten die schon auf dem Rathaus-Parkplatz aufgestellten St\u00fchle mit Planen besch\u00fctzt werden. Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Frohsinn- und Eintracht-Aktiven breit, als sich am sp\u00e4ten Nachmittag die Regenwolken verzogen. Als dann eine Viertelstunde vor Konzertbeginn noch zahlreiche B\u00e4nke aufgeschlagen werden mussten, weil der Andrang die angesichts der Witterungsbedingungen zur\u00fcckgeschraubten Erwartungen \u00fcbertraf, l\u00f6ste sich die Anspannung und machte Platz f\u00fcr die Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Freiluft-Konzertereignis. Die Besucher brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn sie bekamen ein hochkar\u00e4tiges und abwechslungsreiches Chorprogramm geboten, bei dem der chilenische Solist Gonzalo Simonetti unter der Begleitung des inzwischen in F\u00fcrth ans\u00e4ssigen Pianisten Andreas Moschner f\u00fcr die Glanzpunkte sorgte. Eindrucksvoll unterstrichen die beiden Gesangvereine, welch hohes Niveau sie erreicht haben, seit sie unter der Leitung von Chordirektor Frank Ewald stehen. Ewald hatte seine Ch\u00f6re dann auch mit engagiertem Dirigat sicher im Griff und f\u00fchrte sie vor allem beim gemeinsamen Auftritt zur H\u00f6chstleistung. Die Glanzpunkte beim Open-Air-Konzert in F\u00fcrth setzte der junge Bariton-S\u00e4nger Gonzalo Simonetti, der von Andreas Moschner am Klavier begleitet wurde. Mit &#8222;Standing Ovations&#8220; honorierte das Publikum am Ende die Darbietungen der Ch\u00f6re und der Solisten. Unter die Haut gehende Stimme Den Auftakt bestritt die Fahrenbacher Eintracht, bei der gerade auch Solist Mathias Lannert mit seiner f\u00f6rmlich unter die Haut gehenden Stimme das Publikum zu fesseln verstand, sei es beim &#8222;Lied der Berghirten&#8220; oder dem getragenen &#8222;Still ruht der See&#8220;. Bei &#8222;Shenandoah&#8220; f\u00fchlte sich das Publikum f\u00f6rmlich in die Pr\u00e4rien des Wilden Westen versetzt, so authentisch vermittelten Chor und Solist die Stimmung. Beim abschlie\u00dfenden &#8222;O Liebe&#8220; mit schnell wechselnden Solo-Parts und originellem Text erntete der Chor die erste Bravo-Rufe. Auch mit dem L\u00f6rzenbacher Frohsinn hielt Dirigent Ewald das hohe Niveau. Volkslieder wie &#8222;Der J\u00e4ger aus Kurpfalz&#8220;, der Klassiker &#8222;La Montanara&#8220; oder internationale Chorwerke wie das temperamentvolle &#8222;The drummer and the cook&#8220; folgten im kurzweiligen Wechsel, wobei sich das Publikum gerade auch \u00fcber das originelle Lied &#8222;Das Huhn und der Karpfen&#8220; am\u00fcsierte. Zwischendurch sorgte Gonzalo Simonetti f\u00fcr die weiteren Glanzpunkte. Kongenial von Andreas Moschner am Klavier begleitet, beeindruckte der 26-j\u00e4hrige Bariton-S\u00e4nger aus Chile nicht zuletzt auch mit deutschen Liedern wie Robert Schumanns &#8222;Du bist wie eine Blume&#8220; &#8211; und das, obwohl er erst seit gerade einmal zweieinhalb Jahren in Deutschland weilt, als Stipendiat an der Musikhochschule Mannheim. Und als er aus Mozarts &#8222;Zauberfl\u00f6te&#8220; das St\u00fcck &#8222;Der Vogelf\u00e4nger bin ich ja&#8220; pr\u00e4sentierte, schienen die V\u00f6gel in der Umgebung fr\u00f6hlich zwitschernd mit einzustimmen. Mit jubelndem Beifall honorierten die Zuh\u00f6rer dann auch den John-Denver-Hit &#8222;Take me home, country roads&#8220;, bei dem Simonetti das Solo beim Frohsinn \u00fcbernahm. Beim zweiten Teil des Konzerts brachten dann beide Gesangvereine beim gemeinsamen Auftritt die ganze klangliche Pracht eines \u00fcber 70-k\u00f6pfigen M\u00e4nnerchors zum Tragen. Nachdem Simonetti mit ausdrucksstarker Stimme die &#8222;Herzen der Frauen gebrochen&#8220; hatte, verz\u00fcckte er zusammen mit den Ch\u00f6ren mit der spanischen Hymne &#8222;Granada&#8220; das Publikum. Beim &#8222;Fliegermarsch&#8220; als Zugabe klatschten die Zuh\u00f6rer begeistert mit, ehe sie zum Abschluss noch einmal das mitrei\u00dfende &#8222;Granada&#8220; genie\u00dfen durften. &#8222;Immense Arbeit geleistet&#8220; Sichtlich angetan von dem Gebotenen war auch B\u00fcrgermeister Gottfried Schneider. &#8222;Da sieht man einmal, was man mit dem Bereich am Rathaus machen kann. 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Quelle: Odenw\u00e4lder Zeitung (j\u00fcn) vom 30.06.2008<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=779"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":787,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/779\/revisions\/787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}