{"id":185,"date":"2009-10-17T00:00:52","date_gmt":"2009-10-17T00:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/eintracht\/?p=185"},"modified":"2010-10-29T21:58:09","modified_gmt":"2010-10-29T21:58:09","slug":"musikalische-reise-durch-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?p=185","title":{"rendered":"Musikalische Reise durch die Welt"},"content":{"rendered":"<p>Konzert: Fahrenbacher Frauenchor und G\u00e4ste begeistern das Publikum in der F\u00fcrther Heinrich-B\u00f6ll-Schule<\/p>\n<p>Auf eine Reise \u201eVon der Heimat in die weite Welt\u201c und zur\u00fcck brachte der Frauenchor der Eintracht Fahrenbach ein gro\u00dfes Publikum am Samstagabend im Foyer der Heinrich-B\u00f6ll-Schule (HBS). In einem Konzert mit abwechslungsreicher Chorliteratur entf\u00fchrten 35 aktive S\u00e4ngerinnen in die Musik verschiedener L\u00e4nder unseres Erdballs.<\/p>\n<p>\u201eIn den neun Jahren seit der Gr\u00fcndung haben wir gen\u00fcgend Material f\u00fcr ein abendf\u00fcllendes Konzert einstudiert\u201c, erkl\u00e4rte Dirigent Oliver Fath die Idee zu diesem Auftritt. Unterst\u00fctzt wurde der Chor von einem weiblichen Quartett der Swinging Cords aus Ellenbach und dem m\u00e4nnlichen Gegenpart der S\u00e4ngerlust Schlierbach.<\/p>\n<p>Mit einem noch recht angespannten \u201eCan&#8217;t help falling in love\u201c von Elvis Presley reisten die S\u00e4ngerinnen \u00fcber die Grenzen Fahrenbachs hinaus in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sie schon bei ihrem zweiten Lied \u201eSwing low\u201c f\u00fcr kurze Zeit ihre Aufregung hinter sich lie\u00dfen. Mit einem \u201ePapierflieger\u201c \u2013 das ist die deutsche \u00dcbersetzung des n\u00e4chsten Titels \u201eCerf-volant\u201c \u2013 entf\u00fchrten anschlie\u00dfend die Ellenbacherinnen Sabine Geigenm\u00fcller, Michaela Mayer sowie Sonja und Miriam Gehrisch nach Frankreich.<\/p>\n<p>Das zweite Lied aus dem Film \u201eDie Kinder des Monsieur Matthieu\u201c startete mit irritierten Blicken von Miriam Gehrisch in Richtung des Dirigenten. Nach ein paar Oktaven brach dieser sein Klavierspiel auch ab und scherzte in Richtung Publikum: \u201eMan sollte daran denken, die Notenbl\u00e4tter rechtzeitig umzubl\u00e4ttern.\u201c Dann k\u00f6nnten auch die S\u00e4ngerinnen dem Chorleiter folgen, zog Fath seinen Patzer durch den Kakao.<\/p>\n<p>Von Frankreich ging es nach Russland, wo die Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten etwas geringer waren. \u201eWir singen eine Zeile auf Russisch, \u00fcbersetzen diese aber gleich im n\u00e4chsten Vers in unsere Muttersprache\u201c, moderierte die Abteilungsleiterin des Frauenchors der Eintracht, Irene D\u00f6rsam, das Lied \u201eTebje pajon\u201c an, bevor sie als \u201eerstes Highlight des Abends\u201c die zwei Solistinnen Sabine Koch und Lena Eitel ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>Die beiden jungen Frauen f\u00fchrten mit \u201eThe rose\u201c nach Irland, bevor sie sich mit \u201eYesterday\u201c von den Beatles langsam nach England vortasteten und die Mannschaft mit dem Frauenchor wieder komplett machten. Musikalisch konnten die Damen mit \u201eOnly You\u201c in Gro\u00dfbritannien nicht ganz \u00fcberzeugen, doch bei ihrem erneuten Zwischenstopp in den USA fingen die Gesichter der S\u00e4ngerinnen mit dem Titel \u201eLet it shine\u201c wieder richtig an zu strahlen.<\/p>\n<p>Mit nicht nur einem \u201eHalleluja\u201c lockten die beiden Quartette aus Ellenbach und Schlierbach das Publikum erstmals an diesem Abend aus der Reserve. Peter Gehrisch (Swinging Cords) sowie Benjamin und Achim Vetter (S\u00e4ngerlust Schlierbach) zeigten gemeinsam mit den weiblichen Stimmen, wie man der Geh\u00f6rmuschel nur mit Sangeskunst schmeicheln kann.<\/p>\n<p>In die Rolle des fehlenden vierten Mannes schl\u00fcpfte kurzerhand der Dirigent selbst. \u201eDas ist Liveshow\u201c, rief ein Zuh\u00f6rer begeistert aus und spendete mit den anderen Zuschauern tosenden Applaus. Abschluss des ersten Konzertteils bildeten zum einem der Song \u201eScarborough Fair\u201c, der durch Simon and Garfunkel einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte.<\/p>\n<p>Lena Eitel, Gerda Unrath, Rita Ringhoff, Beate Altdorf und Irene D\u00f6rsam legten hierbei einen \u00fcberzeugenden Solopart aufs Parkett. Eindeutiges Highlight vor der Pause war jedoch \u201eI will follow him\u201c aus dem Film \u201eSister Act\u201c.<\/p>\n<p>Mit spontanen Ausrufen bewiesen die Zuh\u00f6rer des Abends ihre Begeisterung. Zu Beginn des zweiten Teils vermittelten die S\u00e4ngerinnen den Eindruck, dass der Fahrenbacher Frauenchor zur\u00fcck in der Heimat festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen hatte.<\/p>\n<p>Beim \u201eLied der Freundschaft\u201c agierte das Ensemble v\u00f6llig selbstsicher. Die Aufregung, die vor der Pause in manchen Stimmen mitunter noch zu h\u00f6ren war, war wie weggeblasen.<\/p>\n<p>Elisabeth Maria K\u00f6pke trug die nicht einfache Tonfolge ihres Solos \u201eHebe deine Augen auf\u201c mit Inbrunst und Leichtigkeit vor, bevor Oliver Fath feststellen musste, dass er sein Publikum nicht so gut im Griff hatte wie seine S\u00e4ngerinnen. \u201eDie drei nun folgenden St\u00fccke sind eine Trilogie des Komponisten Robert Schumann\u201c, k\u00fcndigte Irene D\u00f6rsam an und bat darum, diese nicht mit Applaus zu unterbrechen.<\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer waren jedoch schon nach \u201eEin J\u00fcngling liebt ein M\u00e4dchen\u201c so begeistert, dass sie den Chor ohne den geb\u00fchrenden Beifall nicht weitermachen lie\u00dfen. Von Professionalit\u00e4t zeugte der weitere Auftritt der beiden Quartette. Trotz eines Dirigenten, der f\u00fcr sie unsichtbar als S\u00e4nger in den eigenen Reihen stand, sangen sie ein perfektes \u201eMeine Seele ist stille dem Herrn\u201c mit G\u00e4nsehauteffekt.<\/p>\n<p>Und obwohl es in dem letzten Lied der Fahrenbacherinnen am Ende hei\u00dft: \u201eNun ist das Singen vorbei\u201c, trugen die Damen auf Wunsch noch zwei weitere St\u00fccke vor. \u201eIch hoffe, das wird keine Eintagsfliege\u201c, betonte der Vorsitzende der Eintracht Fahrenbach, Winfried Lannert, am Ende des Konzerts und dieser Wunsch wurde vom Publikum mit viel Beifall best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.echo-online.de\/\" target=\"_blanc\">www.echo-online.de<\/a>, Artikel vom 19.10.2009<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzert: Fahrenbacher Frauenchor und G\u00e4ste begeistern das Publikum in der F\u00fcrther Heinrich-B\u00f6ll-Schule Auf eine Reise \u201eVon der Heimat in die weite Welt\u201c und zur\u00fcck brachte der Frauenchor der Eintracht Fahrenbach ein gro\u00dfes Publikum am Samstagabend im Foyer der Heinrich-B\u00f6ll-Schule (HBS). In einem Konzert mit abwechslungsreicher Chorliteratur entf\u00fchrten 35 aktive S\u00e4ngerinnen in die Musik verschiedener L\u00e4nder unseres Erdballs. \u201eIn den neun Jahren seit der Gr\u00fcndung haben wir gen\u00fcgend Material f\u00fcr ein abendf\u00fcllendes Konzert einstudiert\u201c, erkl\u00e4rte Dirigent Oliver Fath die Idee zu diesem Auftritt. Unterst\u00fctzt wurde der Chor von einem weiblichen Quartett der Swinging Cords aus Ellenbach und dem m\u00e4nnlichen Gegenpart der S\u00e4ngerlust Schlierbach. Mit einem noch recht angespannten \u201eCan&#8217;t help falling in love\u201c von Elvis Presley reisten die S\u00e4ngerinnen \u00fcber die Grenzen Fahrenbachs hinaus in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sie schon bei ihrem zweiten Lied \u201eSwing low\u201c f\u00fcr kurze Zeit ihre Aufregung hinter sich lie\u00dfen. Mit einem \u201ePapierflieger\u201c \u2013 das ist die deutsche \u00dcbersetzung des n\u00e4chsten Titels \u201eCerf-volant\u201c \u2013 entf\u00fchrten anschlie\u00dfend die Ellenbacherinnen Sabine Geigenm\u00fcller, Michaela Mayer sowie Sonja und Miriam Gehrisch nach Frankreich. Das zweite Lied aus dem Film \u201eDie Kinder des Monsieur Matthieu\u201c startete mit irritierten Blicken von Miriam Gehrisch in Richtung des Dirigenten. Nach ein paar Oktaven brach dieser sein Klavierspiel auch ab und scherzte in Richtung Publikum: \u201eMan sollte daran denken, die Notenbl\u00e4tter rechtzeitig umzubl\u00e4ttern.\u201c Dann k\u00f6nnten auch die S\u00e4ngerinnen dem Chorleiter folgen, zog Fath seinen Patzer durch den Kakao. Von Frankreich ging es nach Russland, wo die Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten etwas geringer waren. \u201eWir singen eine Zeile auf Russisch, \u00fcbersetzen diese aber gleich im n\u00e4chsten Vers in unsere Muttersprache\u201c, moderierte die Abteilungsleiterin des Frauenchors der Eintracht, Irene D\u00f6rsam, das Lied \u201eTebje pajon\u201c an, bevor sie als \u201eerstes Highlight des Abends\u201c die zwei Solistinnen Sabine Koch und Lena Eitel ank\u00fcndigte. Die beiden jungen Frauen f\u00fchrten mit \u201eThe rose\u201c nach Irland, bevor sie sich mit \u201eYesterday\u201c von den Beatles langsam nach England vortasteten und die Mannschaft mit dem Frauenchor wieder komplett machten. Musikalisch konnten die Damen mit \u201eOnly You\u201c in Gro\u00dfbritannien nicht ganz \u00fcberzeugen, doch bei ihrem erneuten Zwischenstopp in den USA fingen die Gesichter der S\u00e4ngerinnen mit dem Titel \u201eLet it shine\u201c wieder richtig an zu strahlen. Mit nicht nur einem \u201eHalleluja\u201c lockten die beiden Quartette aus Ellenbach und Schlierbach das Publikum erstmals an diesem Abend aus der Reserve. Peter Gehrisch (Swinging Cords) sowie Benjamin und Achim Vetter (S\u00e4ngerlust Schlierbach) zeigten gemeinsam mit den weiblichen Stimmen, wie man der Geh\u00f6rmuschel nur mit Sangeskunst schmeicheln kann. In die Rolle des fehlenden vierten Mannes schl\u00fcpfte kurzerhand der Dirigent selbst. \u201eDas ist Liveshow\u201c, rief ein Zuh\u00f6rer begeistert aus und spendete mit den anderen Zuschauern tosenden Applaus. Abschluss des ersten Konzertteils bildeten zum einem der Song \u201eScarborough Fair\u201c, der durch Simon and Garfunkel einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte. Lena Eitel, Gerda Unrath, Rita Ringhoff, Beate Altdorf und Irene D\u00f6rsam legten hierbei einen \u00fcberzeugenden Solopart aufs Parkett. Eindeutiges Highlight vor der Pause war jedoch \u201eI will follow him\u201c aus dem Film \u201eSister Act\u201c. Mit spontanen Ausrufen bewiesen die Zuh\u00f6rer des Abends ihre Begeisterung. Zu Beginn des zweiten Teils vermittelten die S\u00e4ngerinnen den Eindruck, dass der Fahrenbacher Frauenchor zur\u00fcck in der Heimat festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen hatte. Beim \u201eLied der Freundschaft\u201c agierte das Ensemble v\u00f6llig selbstsicher. Die Aufregung, die vor der Pause in manchen Stimmen mitunter noch zu h\u00f6ren war, war wie weggeblasen. Elisabeth Maria K\u00f6pke trug die nicht einfache Tonfolge ihres Solos \u201eHebe deine Augen auf\u201c mit Inbrunst und Leichtigkeit vor, bevor Oliver Fath feststellen musste, dass er sein Publikum nicht so gut im Griff hatte wie seine S\u00e4ngerinnen. \u201eDie drei nun folgenden St\u00fccke sind eine Trilogie des Komponisten Robert Schumann\u201c, k\u00fcndigte Irene D\u00f6rsam an und bat darum, diese nicht mit Applaus zu unterbrechen. Die Zuh\u00f6rer waren jedoch schon nach \u201eEin J\u00fcngling liebt ein M\u00e4dchen\u201c so begeistert, dass sie den Chor ohne den geb\u00fchrenden Beifall nicht weitermachen lie\u00dfen. Von Professionalit\u00e4t zeugte der weitere Auftritt der beiden Quartette. Trotz eines Dirigenten, der f\u00fcr sie unsichtbar als S\u00e4nger in den eigenen Reihen stand, sangen sie ein perfektes \u201eMeine Seele ist stille dem Herrn\u201c mit G\u00e4nsehauteffekt. Und obwohl es in dem letzten Lied der Fahrenbacherinnen am Ende hei\u00dft: \u201eNun ist das Singen vorbei\u201c, trugen die Damen auf Wunsch noch zwei weitere St\u00fccke vor. \u201eIch hoffe, das wird keine Eintagsfliege\u201c, betonte der Vorsitzende der Eintracht Fahrenbach, Winfried Lannert, am Ende des Konzerts und dieser Wunsch wurde vom Publikum mit viel Beifall best\u00e4tigt. Quelle: www.echo-online.de, Artikel vom 19.10.2009<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-185","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=185"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":188,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions\/188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}