{"id":1316,"date":"2011-12-11T18:01:06","date_gmt":"2011-12-11T18:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?p=1316"},"modified":"2011-12-20T15:53:18","modified_gmt":"2011-12-20T15:53:18","slug":"dynamische-stimmen-enorme-fulle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?p=1316","title":{"rendered":"Dynamische Stimmen, enorme F\u00fclle"},"content":{"rendered":"ngg_shortcode_0_placeholder\n<p><em><span style=\"font-size: small;\">Die geballte Kraft der Stimmen: Das gemeinsame Konzert von Frohsinn L\u00f6rzenbach und der Eintracht Fahrenbach in der katholischen Kirche von F\u00fcrth beeindruckte das Publikum. Bild: Gutschalk<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Konzert: In der voll besetzten katholischen Kirche von F\u00fcrth beeindrucken die M\u00e4nnerch\u00f6re aus L\u00f6rzenbach und Fahrenbach mit ihrem gemeinsamen Auftritt<\/strong><\/p>\n<p>Was w\u00e4ren in diesen Tagen die Kirchen ohne ihre Ch\u00f6re, die zu Ehre Gottes und um den Frieden auf Erden singen? Doch trotz des \u00dcberangebotes an Kirchenkonzerten in der Adventszeit, sind die hohen Besucherzahlen immer wieder erstaunlich. In der katholischen Kirche F\u00fcrth handelte es sich ausnahmsweise nicht um einen Kirchenchor, der mit seinem grandiosen Konzert die Zuschauer in Begeisterung versetzte.<br \/>\nBis auf den letzten Platz war die Kirche besetzt, so dass ein paar Kurzentschlossene sogar abgewiesen wurden. Nicht zum ersten Mal fanden sich die beiden M\u00e4nnerch\u00f6re des Frohsinn L\u00f6rzenbach und der Eintracht Fahrenbach zu einem gemeinsamen, vom Publikum gefeierten, Konzert zusammen, das nun, Dank der Gastfreundschaft von Pfarrer Wessel, in der katholischen Kirche F\u00fcrth stattfinden konnte.<\/p>\n<p><strong>70 M\u00e4nnerkehlen<\/strong><br \/>\nWas macht reine M\u00e4nnerch\u00f6re so faszinierend? Es ist wohl ihre besonders dynamische Stimmkraft und die enorme Klangf\u00fclle, die unter die Haut geht. Wenn es dann noch, wie in F\u00fcrth, aus siebzig wohl eingestimmten M\u00e4nnerkehlen schallt, die \u2013 selbst wenn sie in anderen Sprachen singen \u2013 \u00fcber eine bewundernswert exakte Artikulation verf\u00fcgen, kann man als Zuh\u00f6rer einfach nur begeistert sein.<br \/>\nSelbst dem, der Lieder wie \u201eLa Montanara\u201c automatisch mit der schw\u00fclstigen Heino-Version assoziiert, ging garantiert das Herz auf, als der Doppelchor den Titel in Originalsprache mit seiner grandiosen Intonation anstimmte.<br \/>\nHinter dem hohen Niveau des Vokal-Sounds beider Ch\u00f6re stehen allein Erfahrungen und Kompetenz des Dirigenten, Chordirektor Frank Ewald. Mit seinem umsichtigen und subtilen Dirigat modellierte er den gro\u00dfen Chor mit genauen Gesten und wacht dabei stets \u00fcber Pr\u00e4zision und Ausdruck.<br \/>\nEin wirklich gro\u00dfartiges, musikalisches Erlebnis wurde den Zuschauern mit dem St\u00fcck \u201eBenia Calastoria\u201c beschert. Beginnend im feinsten Piano steigerte es sich zusehends bis zur nahezu gigantischen Dynamik, worauf laute Bravorufe ert\u00f6nten.<br \/>\nWas das Konzert vor allem auszeichnete, war seine enorme Vielfalt, seine ausgezeichnete Solisten und die einf\u00fchlsame Begleitung von Otto Lamad\u00e9 am Klavier sowie seiner, zu Anfang sachten Einstimmung an der Orgel.<br \/>\nWas die Solisten angeht, so w\u00e4re da zun\u00e4chst die studierte Sopranistin Sabrina Vieweg zu nennen. Kristallklar und klangsch\u00f6n sang sie das Franz Schubert-Lied \u201e An die Musik\u201c unter der meisterhaften des Pianisten. Sp\u00e4ter bestach die zierliche S\u00e4ngerin mit ihrer lyrischen Interpretation von \u201eI Dreamed A Dream\u201c  aus \u201eLes Miserables\u201c von Andrew Lloyd Webber.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfartige Solisten<\/strong><br \/>\nAls zweiter Solist sorgte der junge Bariton Mathias Lannert vom Gesangverein \u201eEintracht\u201c f\u00fcr Begeisterung. Diejenigen, die die wunderbare Melancholie des S\u00e4ngers und Songwriters Leonard Cohen kennen, lieben besonders sein \u201eHallelujah\u201c. Mathias Lannert interpretierte den Song mit seiner ganz eigenen, reizvollen Note. Auch seine Version von Richard Rogers \u201eYou\u00b4ll Never Walk Alone\u201c dr\u00fcckte er seinen poetischen, ganz pers\u00f6nlichen Stempel auf. Dazwischen verliehen die besinnlichen, durchaus humorvollen, Vortr\u00e4ge der S\u00e4nger Erich Gerbig und Volker Bitsch dem Advents-Konzert zus\u00e4tzliche weihnachtliche Stimmung. Ebenso wie das schwerm\u00fctige \u00f6sterreichische Traditionell \u201eAber Heidschi Bum Beidschi\u201c, das der 70-k\u00f6pfige M\u00e4nnerchor im original alpenl\u00e4ndischem Dialekt mit hoher stimmlicher Transparenz sang, ohne den starren Blick auf das Notenblatt. Wie so oft an diesem Abend h\u00f6rte man begeisterte Bravorufe.<br \/>\nAls der gro\u00dfe Chor zum Schluss, mit \u00fcberw\u00e4ltigender Dynamik, das Gospel \u201eGlory Halleluja\u201c, unter der vehementen Begleitung des Pianisten Otto Lamad\u00e9, anstimmte, wurde begeister mit geklatscht. Den stehenden Ovationen mit dem Ruf nach Zugabe, folgte noch das glockenklar gesungene \u201eGuten Abend, gute Nacht\u201c der Sopranistin Sabrina Vieweg , ehe der gewaltige Chor aus 600 Zuschauern in das gemeinsame \u201eOh, Du Fr\u00f6hliche\u201c einstimmte.<\/p>\n<p>Quelle: Odenw\u00e4lder Zeitung, Artikel vom 13.12.2011 \/ MARGIT RAVEN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die geballte Kraft der Stimmen: Das gemeinsame Konzert von Frohsinn L\u00f6rzenbach und der Eintracht Fahrenbach in der katholischen Kirche von F\u00fcrth beeindruckte das Publikum. 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Nicht zum ersten Mal fanden sich die beiden M\u00e4nnerch\u00f6re des Frohsinn L\u00f6rzenbach und der Eintracht Fahrenbach zu einem gemeinsamen, vom Publikum gefeierten, Konzert zusammen, das nun, Dank der Gastfreundschaft von Pfarrer Wessel, in der katholischen Kirche F\u00fcrth stattfinden konnte. 70 M\u00e4nnerkehlen Was macht reine M\u00e4nnerch\u00f6re so faszinierend? Es ist wohl ihre besonders dynamische Stimmkraft und die enorme Klangf\u00fclle, die unter die Haut geht. Wenn es dann noch, wie in F\u00fcrth, aus siebzig wohl eingestimmten M\u00e4nnerkehlen schallt, die \u2013 selbst wenn sie in anderen Sprachen singen \u2013 \u00fcber eine bewundernswert exakte Artikulation verf\u00fcgen, kann man als Zuh\u00f6rer einfach nur begeistert sein. Selbst dem, der Lieder wie \u201eLa Montanara\u201c automatisch mit der schw\u00fclstigen Heino-Version assoziiert, ging garantiert das Herz auf, als der Doppelchor den Titel in Originalsprache mit seiner grandiosen Intonation anstimmte. Hinter dem hohen Niveau des Vokal-Sounds beider Ch\u00f6re stehen allein Erfahrungen und Kompetenz des Dirigenten, Chordirektor Frank Ewald. Mit seinem umsichtigen und subtilen Dirigat modellierte er den gro\u00dfen Chor mit genauen Gesten und wacht dabei stets \u00fcber Pr\u00e4zision und Ausdruck. Ein wirklich gro\u00dfartiges, musikalisches Erlebnis wurde den Zuschauern mit dem St\u00fcck \u201eBenia Calastoria\u201c beschert. Beginnend im feinsten Piano steigerte es sich zusehends bis zur nahezu gigantischen Dynamik, worauf laute Bravorufe ert\u00f6nten. Was das Konzert vor allem auszeichnete, war seine enorme Vielfalt, seine ausgezeichnete Solisten und die einf\u00fchlsame Begleitung von Otto Lamad\u00e9 am Klavier sowie seiner, zu Anfang sachten Einstimmung an der Orgel. Was die Solisten angeht, so w\u00e4re da zun\u00e4chst die studierte Sopranistin Sabrina Vieweg zu nennen. 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Dazwischen verliehen die besinnlichen, durchaus humorvollen, Vortr\u00e4ge der S\u00e4nger Erich Gerbig und Volker Bitsch dem Advents-Konzert zus\u00e4tzliche weihnachtliche Stimmung. Ebenso wie das schwerm\u00fctige \u00f6sterreichische Traditionell \u201eAber Heidschi Bum Beidschi\u201c, das der 70-k\u00f6pfige M\u00e4nnerchor im original alpenl\u00e4ndischem Dialekt mit hoher stimmlicher Transparenz sang, ohne den starren Blick auf das Notenblatt. Wie so oft an diesem Abend h\u00f6rte man begeisterte Bravorufe. Als der gro\u00dfe Chor zum Schluss, mit \u00fcberw\u00e4ltigender Dynamik, das Gospel \u201eGlory Halleluja\u201c, unter der vehementen Begleitung des Pianisten Otto Lamad\u00e9, anstimmte, wurde begeister mit geklatscht. 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