{"id":40,"date":"2010-07-28T15:48:13","date_gmt":"2010-07-28T15:48:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/eintracht\/?page_id=40"},"modified":"2011-11-03T19:45:57","modified_gmt":"2011-11-03T19:45:57","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?page_id=40","title":{"rendered":"Vereinschronik 1900 &#8211; 1949"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>1900<\/strong><br \/>\n1.8.1900 Treffen von 18 M\u00e4nnern im Gasthaus H\u00f6lzing zwecks Gr\u00fcndung eines M\u00e4nnergesangvereins.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<\/p>\n<p><strong>17.8.1900<\/strong> Entwurf der Statuten (Satzung) des Vereins und Kl\u00e4rung organisatorischer Fragen.<\/p>\n<p><strong>18.8.1900<\/strong> Gr\u00fcndungsversammlung des Gesangverein &#8222;Eintracht&#8220; Fahrenbach im Gasthaus \u201cHaltestelle.&#8220; Johannes Engelhart wird zum 1. Pr\u00e4sidenten (Vorsitzenden) gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>22.8.1900<\/strong> Statuten vom 17.8.1900 werden vom Kreisamt genehmigt.<\/p>\n<p><strong>1.9.1900<br \/>\n<\/strong>Erste Singstunde des Vereins. Als erster Dirigent f\u00fcr den noch jungen Verein wurde der Fahrenbacher Lehrer Philipp D\u00f6rsam verpflichtet.<br \/>\nEr hatte ma\u00dfgeblichen und pr\u00e4genden Einflu\u00df auf die Gr\u00fcnderjahre des Vereins.<\/p>\n<p><strong>1901<\/strong><br \/>\nDie Anzahl der Singstunden wurde auf Antrag des Dirigenten auf zwei pro Woche festgelegt. Das erste Konzert fand statt.<\/p>\n<p><strong>1902<\/strong><br \/>\nDer Verein z\u00e4hlte 24 Mitglieder. In diesem Jahr wurden zwei Konzerte abgehalten. Auch in den Folgejahren wurden die Vereinsausgaben teils durch Konzerte gedeckt.<\/p>\n<p><strong>1903<\/strong><br \/>\nGeburtstagsfeier &#8222;seiner Majest\u00e4t des Deutschen Kaisers\u201d bei Johannes Merx in L\u00f6rzenbach, Mitlechterner Stra\u00dfe 1 (Gasthaus &#8222;Zum Weschnitztal&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1904<\/strong><br \/>\n29.5.1904: Fahnenweihe am Pfingstmontag. Fr\u00fch morgens um \u00bd5 Uhr B\u00f6llerschie\u00dfen zur Einleitung des Festtages. In einem Festzug um 8 Uhr wurde die neue Fahne unter Begleitung einer Musikkapelle und in wei\u00df gekleideter Schulm\u00e4dchen zur Katholischen Kirche nach F\u00fcrth getragen. Dekan Lippert weihte die Fahne. Auf dem R\u00fcckweg nach Fahrenbach beteiligten sich neben dem B\u00fcrgermeister, die Ortsvorst\u00e4nde sowie die Beigeordneten von Fahrenbach und L\u00f6rzenbach. Der Hin- und R\u00fcckweg ist nach Aufzeichnungen im Protokoll durch starke Regeng\u00fcsse erschwert. Nach dem Festzug um 14 Uhr \u00fcberreichte Frl. D\u00f6rsam im Namen der &#8222;Frauen und Jungfrauen&#8220; die Fahne. Der Festball fand in Fahrenbach bei Wirt Adam M\u00fcller II &#8222;Zur Krone&#8220; und in L\u00f6rzenbach bei Lorenz Emig &#8222;Zur Eintracht&#8220; statt. Der Verein z\u00e4hlte 24 S\u00e4nger und 14 f\u00f6rdernde Mitglieder.<\/p>\n<p><strong>1905<\/strong><br \/>\nDirigent Lehrer D\u00f6rsam wurde vom Vorstand des Vereins gek\u00fcndigt. Begr\u00fcndung: &#8222;&#8230;&#8230;..er hat Vorstand und Mitglieder zum Spott und Hohn mi\u00dfbraucht&#8220;.<br \/>\nWegen der gro\u00dfen Hitze und der bevorstehenden Ernte wurde auf einen geplanten Ausflug verzichtet. Daf\u00fcr wurde bei Johannes Merx in L\u00f6rzenbach (Gasthaus &#8222;Zum Weschnitztal&#8220;) ein Fa\u00df Bier getrunken.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholder<br \/>\n<\/p>\n<p><strong>1907<\/strong><br \/>\nIn der Mitgliederversammlung mu\u00dfte ein neuer Schriftf\u00fchrer gew\u00e4hlt werden, da der seitherige Schriftf\u00fchrer Joseph D\u00f6rsam \u201cohne jeden Grund\u201d von aktiv auf passiv geschrieben werden wollte. Die Mitgliederversammlung beschlo\u00df daraufhin einstimmig, da\u00df ein Mitglied, welches keinen triftigen Grund angeben kann, aus dem Verein ganz ausgeschlossen werden soll.<\/p>\n<p><strong>1908<\/strong><br \/>\nVereinsausflug mit &#8222;&#8230;sieben Mann Musik&#8220; \u00fcber Scheuerberg nach Bensheim. Abmarsch war bereits um 7.00 Uhr mit Musik voraus. Fr\u00fchst\u00fcck in Scheuerberg im Gasthaus Wagner \/ Eintreffen in Bensheim um 12.00 Uhr. Nach Besichtigung der Sehensw\u00fcrdigkeiten war der R\u00fcckmarsch um 15.00 Uhr.<br \/>\nDer Verein z\u00e4hlte 29 aktive und 22 f\u00f6rdernde Mitglieder.<\/p>\n<p><strong>1910<\/strong><br \/>\nStatt des weihnachtlichen Konzerts wurde erstmalig eine Weihnachtsfeier mit Verlosung und Christbaumversteigerung im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; abgehalten. Die Feier fand am 9.1.1910, also nach Weihnachten statt.<br \/>\nDas 10-j\u00e4hrige Stiftungsfest fand im Garten von Adam Ripper an der Weschnitz statt. Um 15.00 Uhr ging ein Festzug durch den Ort bis zum Festplatz. Im Protokoll des Johannes Bauer ist zu lesen: &#8222;&#8230;&#8230;&#8230;.als die Meisten wieder nach Hause kehrten und das 6. Fa\u00df Bier ausging, begab sich der Verein zum Lokal des Adam M\u00fcller.<br \/>\nHier begann nach dem Nachtessen der Ball. Veranstaltungsende um 2.00 Uhr in der Fr\u00fch.&#8220;<\/p>\n<p><strong>1912<\/strong><br \/>\nVon den 42 Singstunden wurden 20 im Gasthaus &#8222;Zur Haltestelle&#8220; und 22 im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; abgehalten.<\/p>\n<p><strong>1914<\/strong><br \/>\nDas 15-j\u00e4hrige Stiftungsfest wurde als Bundesfest des Weschnitztal S\u00e4ngerbundes am 21.6.1914 abgehalten. Festplatz war das Grundst\u00fcck von Abraham Wagner (&#8222;Kohls\u201d, Waldstra\u00dfe 27) . Der Festablauf: Samstag: 6.00 Uhr Weckruf \/ 10.00 Uhr Wertungssingen \/ 14.30 Festzug von L\u00f6rzenbach zum Festplatz nach Fahrenbach. Der sch\u00f6ne Tag wurde durch einen \u00bd st\u00fcndigen Wolkenbruch w\u00e4hrend des Festzuges unterbrochen, so da\u00df die Festg\u00e4ste in den Wirtschaften blieben und &#8222;dem Verein gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgten&#8220;, so das Protokoll. Abends war Festball im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; in Fahrenbach und im Gasthaus &#8222;Zur Eintracht&#8220; in L\u00f6rzenbach.<br \/>\nNur f\u00fcnf Wochen nach diesem Fest, am 1.August 1914 begann f\u00fcr Deutschland, mit der Kriegserkl\u00e4rung an Ru\u00dfland, der 1. Weltkrieg.<\/p>\n<p><strong>1918<\/strong><br \/>\nBis zum Ende des 1. Weltkrieges im November 1918 verloren 7 S\u00e4nger der &#8222;Eintracht&#8220; im Kampfe f\u00fcrs Vaterland ihr Leben. Es waren dies: Johann G\u00f6lz +21.12.1914 (&#8222;G\u00f6lze&#8220;) \/ Georg Arnold +29.7.1915 (&#8222;Abrahams&#8220;, Am Lerchenberg 2) \/ Johannes Sattler +1.11.1915 (&#8222;Herde&#8220;) \/ Johannes Faust +4.1.1917 (&#8222;Fauste&#8220;, Waldstr. 15) \/ Nicolaus M\u00fcller +20.9.1917 (&#8222;Schneiders&#8220;) \/ Hans H\u00f6lzing +17.3.1918 \/ Johannes M\u00fcller +8.10.1918 (&#8222;Schneiders&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1920<\/strong><br \/>\nAm 25.4.1920 trifft man sich erstmals wieder nach dem 1. Weltkrieg. Der Singstundenbeginn wurde auf den<br \/>\n6. Mai festgelegt.<\/p>\n<p><strong>1925<\/strong><br \/>\nAm 28.6.1925 wurde das 25-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um auf der Hofwiese von Johannes J\u00e4ger II gefeiert. Festlokal war das Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; mit dem damaligen Besitzer Martin Johann Herlemann (&#8222;Schneiders&#8220;, Fahrenbacher Stra\u00dfe 103). Zum Gedenken an die gefallenen Vereinsmitglieder und Ortseinwohner wurde mit Unterst\u00fctzung der Gemeinde ein Ehrenmal auf dem Grundst\u00fcck des Adam M\u00fcller IV. (&#8222;Bojemoschdes&#8220;) errichtet. Der Gedenkstein wurde am Festsonntag enth\u00fcllt und eingeweiht. Die Festrede am Ehrenmal hielt Dirigent Sch\u00fctz.<\/p>\n<p>Der Festablauf: Samstag: Treffen auf dem Festplatz. Bei einbrechender Dunkelheit Lampionzug durch den Ort mit Abholung der Jubilare und Festakt im Saal Herlemann. Sonntag: Weckruf \/ 10.00 Uhr Aufstellung des Zuges zur Denkmalweihe \/ 14.30 Uhr Festzug mit 27 Gastvereinen zum Festzelt \/ 20.00 Uhr Festball bei Herlemann &#8222;Zur Krone&#8220; und Hallstein &#8222;Zur Sommerfrische&#8220; (&#8222;Bierkeller&#8220;). Montag: Kinderbelustigung auf dem Festplatz. Sp\u00e4ter fand nochmals ein Umzug durch den Ort statt. Voran ging die 8 Mann z\u00e4hlende Musikkapelle in Feuerwehruniform, folgend die Jungfrauen und der Gesangverein &#8222;Eintracht&#8220;. Anschlie\u00dfend Ortseinwohner, G\u00e4ste und Neugierige. Der Zug machte vor den Wohnungen der 25-j\u00e4hrigen Festjubilare (Johannes Engelhart \/ Adam Arnold \/ Adam Faust \/ Johannes Arnold \/ Johannes H\u00f6lzing) halt. Es wurde ein Musikst\u00fcck vorgetragen, gefolgt von einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung mit Einladung der Jubilare sowie das Abbrennen von Raketen und Feuerwerk. Dies bei allen 25-j\u00e4hrigen Vereinsmitgliedern. Danach ging es wieder ins Lokal von Martin Herlemann zum Festakt. Der Prolog wurde von Frl. Gretel Breier gehalten. Die 5 Jubilare erhielten die Ehrendiplome und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholder<br \/>\n<\/p>\n<p><strong>1926<\/strong><br \/>\nDer langj\u00e4hrige 1. Vorsitzende Johannes Engelhart trat nach 26 Jahren vom Amt des 1. Vorsitzenden zur\u00fcck.<br \/>\nDie Mitgliederversammlung w\u00e4hlte am 6.3.1926 Josef J\u00e4ger zu dessen Nachfolger.<\/p>\n<p><strong>1928<\/strong><br \/>\nDirigent Lehrer Sch\u00fctz legte wegen \u00dcberlastung sein Amt nieder. Er teilt seinen S\u00e4ngern nach einer Singstunde mit: &#8222;Dies war die letzte Singstunde, die ich in Fahrenbach gehalten habe&#8220;. Alle waren verbl\u00fcfft wegen dieser f\u00fcr jeden \u00fcberraschenden Aussage des Dirigenten.<\/p>\n<p><strong>1932<\/strong><br \/>\nTheatervorf\u00fchrung mit den St\u00fccken &#8222;Das Kreuzel im Tannengrund&#8220; und &#8222;Der Bauer im falschen Bett&#8220;.<\/p>\n<p><strong>1933<\/strong><br \/>\nAu\u00dferordentliche Generalversammlung am 1.7.1933 wegen der von der Regierung angeordneten Gleichschaltung. Der seitherige Vorsitzende Josef J\u00e4ger wurde von der Versammlung best\u00e4tigt. Das Ergebnis wurde an den Vorsitzenden des Weschnitztal S\u00e4ngerbundes gemeldet. Dieser erteilte seine Zustimmung zur Wahl.<\/p>\n<p><strong>1939<\/strong><br \/>\nAppell des Dirigenten Adam Schmitt in der Generalversammlung an die S\u00e4nger, &#8222;&#8230;&#8230;&#8230;das Deutsche Lied zu pflegen&#8220;.<\/p>\n<p>1.9.1939 Mit dem deutschen Angriff auf Polen begann der 2. Weltkrieg.<\/p>\n<p><strong>1945<\/strong><br \/>\nBis zum Ende des 2. Weltkrieges im Mai 1945 verloren 7 Mitglieder der &#8222;Eintracht&#8220; ihr Leben. Es waren dies: Adam Arnold (&#8222;G\u00f6lze Seppel&#8220;) \/ Peter Arnold (&#8222;Jockels&#8220;) \/ Lorenz D\u00f6rsam (&#8222;Linke&#8220;) \/ Josef Emig (&#8222;Sch\u00fctze&#8220;, Am Lerchenberg 6) \/ Philipp Faust (&#8222;Fauste&#8220;, Wasserstra\u00dfe 12) \/ Josef Helfert (&#8222;G\u00f6lze&#8220;) \/ Hans Sch\u00fctz (&#8222;Franze&#8220;).<\/p>\n<p><strong>1948<\/strong><br \/>\nAm 2.11.1948 traf man sich erstmals wieder nach dem 2. Weltkrieg. Es wurde \u00fcber die Aufnahme der Singstunden beraten. Die Singstunden begannen im gleichen Jahr.<\/p>\n<p><strong>1949<\/strong><br \/>\nNach jahrelangem Hin und Her wurde das Singen bei Hochzeiten von Vereinsmitgliedern geregelt: &#8222;&#8230;&#8230;..es wird gesungen, wenn die Hochzeit in Fahrenbach gefeiert wird. Ferner, wenn das Paar in der n\u00e4heren Umgebung feiert und nach der Hochzeit in Fahrenbach wohnen wird. \u201c<\/p>\n<p>Kappenabend bei Georg H\u00f6lzing. Der Schriftf\u00fchrer Theo Maser schrieb im Protokoll zum Kappenabend: &#8222;Gut da\u00df der n\u00e4chste Tag ein Sonntag war, sonst h\u00e4tten einige Unentwegte nur einen kurzen Weg zum ersten Zug gehabt.\u201d<\/p>\n<p>S\u00e4ngertreffen in Fahrenbach. Festplatz war die Ortsmitte unter den Linden. \u00dcber den Bach war ein Tanzboden aufgeschlagen. Die Sitzpl\u00e4tze beidseitig des Baches waren bis auf den letzten Platz besetzt. 5 Gesangvereine aus der n\u00e4heren Umgebung waren gekommen. Am Abend versammelten sich dann nochmals Alt und Jung unter den Linden.<\/p>\n<p>Weihnachtsfeier am 1. Weihnachtsfeiertag bei Georg H\u00f6lzing. Es wurde das Theaterst\u00fcck &#8222;Das M\u00e4rchen im Walde&#8220; und ein Weihnachtsspiel aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a9 Peter J\u00e4ger<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: right;\"><a title=\"Vereinschronik von 1950 - 1979\" href=\"http:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/?page_id=283\">1950-1979 \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1900 1.8.1900 Treffen von 18 M\u00e4nnern im Gasthaus H\u00f6lzing zwecks Gr\u00fcndung eines M\u00e4nnergesangvereins. 17.8.1900 Entwurf der Statuten (Satzung) des Vereins und Kl\u00e4rung organisatorischer Fragen. 18.8.1900 Gr\u00fcndungsversammlung des Gesangverein &#8222;Eintracht&#8220; Fahrenbach im Gasthaus \u201cHaltestelle.&#8220; Johannes Engelhart wird zum 1. Pr\u00e4sidenten (Vorsitzenden) gew\u00e4hlt. 22.8.1900 Statuten vom 17.8.1900 werden vom Kreisamt genehmigt. 1.9.1900 Erste Singstunde des Vereins. Als erster Dirigent f\u00fcr den noch jungen Verein wurde der Fahrenbacher Lehrer Philipp D\u00f6rsam verpflichtet. Er hatte ma\u00dfgeblichen und pr\u00e4genden Einflu\u00df auf die Gr\u00fcnderjahre des Vereins. 1901 Die Anzahl der Singstunden wurde auf Antrag des Dirigenten auf zwei pro Woche festgelegt. Das erste Konzert fand statt. 1902 Der Verein z\u00e4hlte 24 Mitglieder. In diesem Jahr wurden zwei Konzerte abgehalten. Auch in den Folgejahren wurden die Vereinsausgaben teils durch Konzerte gedeckt. 1903 Geburtstagsfeier &#8222;seiner Majest\u00e4t des Deutschen Kaisers\u201d bei Johannes Merx in L\u00f6rzenbach, Mitlechterner Stra\u00dfe 1 (Gasthaus &#8222;Zum Weschnitztal&#8220;). 1904 29.5.1904: Fahnenweihe am Pfingstmontag. Fr\u00fch morgens um \u00bd5 Uhr B\u00f6llerschie\u00dfen zur Einleitung des Festtages. In einem Festzug um 8 Uhr wurde die neue Fahne unter Begleitung einer Musikkapelle und in wei\u00df gekleideter Schulm\u00e4dchen zur Katholischen Kirche nach F\u00fcrth getragen. Dekan Lippert weihte die Fahne. Auf dem R\u00fcckweg nach Fahrenbach beteiligten sich neben dem B\u00fcrgermeister, die Ortsvorst\u00e4nde sowie die Beigeordneten von Fahrenbach und L\u00f6rzenbach. Der Hin- und R\u00fcckweg ist nach Aufzeichnungen im Protokoll durch starke Regeng\u00fcsse erschwert. Nach dem Festzug um 14 Uhr \u00fcberreichte Frl. D\u00f6rsam im Namen der &#8222;Frauen und Jungfrauen&#8220; die Fahne. Der Festball fand in Fahrenbach bei Wirt Adam M\u00fcller II &#8222;Zur Krone&#8220; und in L\u00f6rzenbach bei Lorenz Emig &#8222;Zur Eintracht&#8220; statt. Der Verein z\u00e4hlte 24 S\u00e4nger und 14 f\u00f6rdernde Mitglieder. 1905 Dirigent Lehrer D\u00f6rsam wurde vom Vorstand des Vereins gek\u00fcndigt. Begr\u00fcndung: &#8222;&#8230;&#8230;..er hat Vorstand und Mitglieder zum Spott und Hohn mi\u00dfbraucht&#8220;. Wegen der gro\u00dfen Hitze und der bevorstehenden Ernte wurde auf einen geplanten Ausflug verzichtet. Daf\u00fcr wurde bei Johannes Merx in L\u00f6rzenbach (Gasthaus &#8222;Zum Weschnitztal&#8220;) ein Fa\u00df Bier getrunken. 1907 In der Mitgliederversammlung mu\u00dfte ein neuer Schriftf\u00fchrer gew\u00e4hlt werden, da der seitherige Schriftf\u00fchrer Joseph D\u00f6rsam \u201cohne jeden Grund\u201d von aktiv auf passiv geschrieben werden wollte. Die Mitgliederversammlung beschlo\u00df daraufhin einstimmig, da\u00df ein Mitglied, welches keinen triftigen Grund angeben kann, aus dem Verein ganz ausgeschlossen werden soll. 1908 Vereinsausflug mit &#8222;&#8230;sieben Mann Musik&#8220; \u00fcber Scheuerberg nach Bensheim. Abmarsch war bereits um 7.00 Uhr mit Musik voraus. Fr\u00fchst\u00fcck in Scheuerberg im Gasthaus Wagner \/ Eintreffen in Bensheim um 12.00 Uhr. Nach Besichtigung der Sehensw\u00fcrdigkeiten war der R\u00fcckmarsch um 15.00 Uhr. Der Verein z\u00e4hlte 29 aktive und 22 f\u00f6rdernde Mitglieder. 1910 Statt des weihnachtlichen Konzerts wurde erstmalig eine Weihnachtsfeier mit Verlosung und Christbaumversteigerung im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; abgehalten. Die Feier fand am 9.1.1910, also nach Weihnachten statt. Das 10-j\u00e4hrige Stiftungsfest fand im Garten von Adam Ripper an der Weschnitz statt. Um 15.00 Uhr ging ein Festzug durch den Ort bis zum Festplatz. Im Protokoll des Johannes Bauer ist zu lesen: &#8222;&#8230;&#8230;&#8230;.als die Meisten wieder nach Hause kehrten und das 6. Fa\u00df Bier ausging, begab sich der Verein zum Lokal des Adam M\u00fcller. Hier begann nach dem Nachtessen der Ball. Veranstaltungsende um 2.00 Uhr in der Fr\u00fch.&#8220; 1912 Von den 42 Singstunden wurden 20 im Gasthaus &#8222;Zur Haltestelle&#8220; und 22 im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; abgehalten. 1914 Das 15-j\u00e4hrige Stiftungsfest wurde als Bundesfest des Weschnitztal S\u00e4ngerbundes am 21.6.1914 abgehalten. Festplatz war das Grundst\u00fcck von Abraham Wagner (&#8222;Kohls\u201d, Waldstra\u00dfe 27) . Der Festablauf: Samstag: 6.00 Uhr Weckruf \/ 10.00 Uhr Wertungssingen \/ 14.30 Festzug von L\u00f6rzenbach zum Festplatz nach Fahrenbach. Der sch\u00f6ne Tag wurde durch einen \u00bd st\u00fcndigen Wolkenbruch w\u00e4hrend des Festzuges unterbrochen, so da\u00df die Festg\u00e4ste in den Wirtschaften blieben und &#8222;dem Verein gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgten&#8220;, so das Protokoll. Abends war Festball im Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; in Fahrenbach und im Gasthaus &#8222;Zur Eintracht&#8220; in L\u00f6rzenbach. Nur f\u00fcnf Wochen nach diesem Fest, am 1.August 1914 begann f\u00fcr Deutschland, mit der Kriegserkl\u00e4rung an Ru\u00dfland, der 1. Weltkrieg. 1918 Bis zum Ende des 1. Weltkrieges im November 1918 verloren 7 S\u00e4nger der &#8222;Eintracht&#8220; im Kampfe f\u00fcrs Vaterland ihr Leben. Es waren dies: Johann G\u00f6lz +21.12.1914 (&#8222;G\u00f6lze&#8220;) \/ Georg Arnold +29.7.1915 (&#8222;Abrahams&#8220;, Am Lerchenberg 2) \/ Johannes Sattler +1.11.1915 (&#8222;Herde&#8220;) \/ Johannes Faust +4.1.1917 (&#8222;Fauste&#8220;, Waldstr. 15) \/ Nicolaus M\u00fcller +20.9.1917 (&#8222;Schneiders&#8220;) \/ Hans H\u00f6lzing +17.3.1918 \/ Johannes M\u00fcller +8.10.1918 (&#8222;Schneiders&#8220;). 1920 Am 25.4.1920 trifft man sich erstmals wieder nach dem 1. Weltkrieg. Der Singstundenbeginn wurde auf den 6. Mai festgelegt. 1925 Am 28.6.1925 wurde das 25-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um auf der Hofwiese von Johannes J\u00e4ger II gefeiert. Festlokal war das Gasthaus &#8222;Zur Krone&#8220; mit dem damaligen Besitzer Martin Johann Herlemann (&#8222;Schneiders&#8220;, Fahrenbacher Stra\u00dfe 103). Zum Gedenken an die gefallenen Vereinsmitglieder und Ortseinwohner wurde mit Unterst\u00fctzung der Gemeinde ein Ehrenmal auf dem Grundst\u00fcck des Adam M\u00fcller IV. (&#8222;Bojemoschdes&#8220;) errichtet. Der Gedenkstein wurde am Festsonntag enth\u00fcllt und eingeweiht. Die Festrede am Ehrenmal hielt Dirigent Sch\u00fctz. Der Festablauf: Samstag: Treffen auf dem Festplatz. Bei einbrechender Dunkelheit Lampionzug durch den Ort mit Abholung der Jubilare und Festakt im Saal Herlemann. Sonntag: Weckruf \/ 10.00 Uhr Aufstellung des Zuges zur Denkmalweihe \/ 14.30 Uhr Festzug mit 27 Gastvereinen zum Festzelt \/ 20.00 Uhr Festball bei Herlemann &#8222;Zur Krone&#8220; und Hallstein &#8222;Zur Sommerfrische&#8220; (&#8222;Bierkeller&#8220;). Montag: Kinderbelustigung auf dem Festplatz. Sp\u00e4ter fand nochmals ein Umzug durch den Ort statt. Voran ging die 8 Mann z\u00e4hlende Musikkapelle in Feuerwehruniform, folgend die Jungfrauen und der Gesangverein &#8222;Eintracht&#8220;. Anschlie\u00dfend Ortseinwohner, G\u00e4ste und Neugierige. Der Zug machte vor den Wohnungen der 25-j\u00e4hrigen Festjubilare (Johannes Engelhart \/ Adam Arnold \/ Adam Faust \/ Johannes Arnold \/ Johannes H\u00f6lzing) halt. Es wurde ein Musikst\u00fcck vorgetragen, gefolgt von einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung mit Einladung der Jubilare sowie das Abbrennen von Raketen und Feuerwerk. Dies bei allen 25-j\u00e4hrigen Vereinsmitgliedern. Danach ging es wieder ins Lokal von Martin Herlemann zum Festakt. Der Prolog wurde von Frl. Gretel Breier gehalten. Die 5 Jubilare erhielten die Ehrendiplome und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 1926 Der langj\u00e4hrige 1. Vorsitzende Johannes Engelhart trat nach 26 Jahren vom Amt des 1. Vorsitzenden zur\u00fcck. Die Mitgliederversammlung w\u00e4hlte am 6.3.1926 Josef J\u00e4ger zu dessen Nachfolger. 1928 Dirigent Lehrer Sch\u00fctz legte wegen \u00dcberlastung sein Amt nieder. Er teilt seinen S\u00e4ngern nach einer Singstunde mit: &#8222;Dies war die letzte Singstunde, die ich in Fahrenbach gehalten habe&#8220;. Alle waren verbl\u00fcfft wegen dieser f\u00fcr jeden \u00fcberraschenden Aussage des Dirigenten. 1932 Theatervorf\u00fchrung mit den St\u00fccken &#8222;Das Kreuzel im Tannengrund&#8220; und &#8222;Der Bauer im falschen Bett&#8220;. 1933 Au\u00dferordentliche Generalversammlung am 1.7.1933 wegen der von der Regierung angeordneten Gleichschaltung. Der seitherige Vorsitzende Josef J\u00e4ger wurde von der Versammlung best\u00e4tigt. Das Ergebnis wurde an den Vorsitzenden des Weschnitztal S\u00e4ngerbundes gemeldet. Dieser erteilte seine Zustimmung zur Wahl. 1939 Appell des Dirigenten Adam Schmitt in der Generalversammlung an die S\u00e4nger, &#8222;&#8230;&#8230;&#8230;das Deutsche Lied zu pflegen&#8220;. 1.9.1939 Mit dem deutschen Angriff auf Polen begann der 2. Weltkrieg. 1945 Bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Mai 1945 verloren 7 Mitglieder der &#8222;Eintracht&#8220; ihr Leben. Es waren dies: Adam Arnold (&#8222;G\u00f6lze Seppel&#8220;) \/ Peter Arnold (&#8222;Jockels&#8220;) \/ Lorenz D\u00f6rsam (&#8222;Linke&#8220;) \/ Josef Emig (&#8222;Sch\u00fctze&#8220;, Am Lerchenberg 6) \/ Philipp Faust (&#8222;Fauste&#8220;, Wasserstra\u00dfe 12) \/ Josef Helfert (&#8222;G\u00f6lze&#8220;) \/ Hans Sch\u00fctz (&#8222;Franze&#8220;). 1948 Am 2.11.1948 traf man sich erstmals wieder nach dem 2. Weltkrieg. Es wurde \u00fcber die Aufnahme der Singstunden beraten. Die Singstunden begannen im gleichen Jahr. 1949 Nach jahrelangem Hin und Her wurde das Singen bei Hochzeiten von Vereinsmitgliedern geregelt: &#8222;&#8230;&#8230;..es wird gesungen, wenn die Hochzeit in Fahrenbach gefeiert wird. Ferner, wenn das Paar in der n\u00e4heren Umgebung feiert und nach der Hochzeit in Fahrenbach wohnen wird. \u201c Kappenabend bei Georg H\u00f6lzing. Der Schriftf\u00fchrer Theo Maser schrieb im Protokoll zum Kappenabend: &#8222;Gut da\u00df der n\u00e4chste Tag ein Sonntag war, sonst h\u00e4tten einige Unentwegte nur einen kurzen Weg zum ersten Zug gehabt.\u201d S\u00e4ngertreffen in Fahrenbach. Festplatz war die Ortsmitte unter den Linden. \u00dcber den Bach war ein Tanzboden aufgeschlagen. Die Sitzpl\u00e4tze beidseitig des Baches waren bis auf den letzten Platz besetzt. 5 Gesangvereine aus der n\u00e4heren Umgebung waren gekommen. Am Abend versammelten sich dann nochmals Alt und Jung unter den Linden. Weihnachtsfeier am 1. Weihnachtsfeiertag bei Georg H\u00f6lzing. Es wurde das Theaterst\u00fcck &#8222;Das M\u00e4rchen im Walde&#8220; und ein Weihnachtsspiel aufgef\u00fchrt. \u00a9 Peter J\u00e4ger 1950-1979 \u2192<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-40","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40"}],"version-history":[{"count":70,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4649,"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/40\/revisions\/4649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eintracht-fahrenbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}